Montag Juni 26, 2006 | Ingo Wiedermann online Service Management or the like |
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Dokumentation im Rechenzentrum -> iDoc Immer wieder werde ich gefragt, was Sun Microsystems eigentlich im Bereich der Dokumentation im Rechenzentrum empfiehlt und selbst anzubieten hat. Daher hier mal eine Zusammenstellung der wichtigsten Aspekten und Lösungen: Das Thema Rechenzentrumsdokumentation ist eine recht umfangreiche und vielfältige Aufgabe. Die wichtigste Aufgabe dabei ist es zu jedem Zeitpunkt eine aktuelle Dokumentation der tatsächlichen Situation vorzufinden. Diese wird von Sun durch das i-Doc Frameworks adressiert, welches im iDoc Datenblatt ausführlich beschrieben wird. Ein wesentlicher Baustein darin ist die Dokumentation der aktuellen Systemzustände z.B. mit einem Modul namens q-Status, welches in diesem Datenblatt beschrieben wird. Einer der wichtigsten Aspekte an dieser Komponente ist, dass man mittels q-Status eine grafische Darstellung der Systeme bis auf Slot-Karten-Ebene erhält und Vergleiche zwischen verschiedenen Snapshots der Systemzustände durchführen kann. Alternativ dazu, aber auch ergänzend, bietet ein weiterer Baustein des Frameworks namens eRunbook eine Lösung für das Configuration Management, indem im Rahmen einer CMDB (Configuration Management Database) die Beziehungen zwischen den einzelnen Infrastrukturelemente, mit ihrer aktuellen Zustandsbeschreibung, hergestellt werden können. Die Beschreibung wie die einzelnen Komponenten zu betreiben sind findet sich innerhalb des Moduls i-Runbook. Es existiert zudem eine Flash-Demo zur Einführung in die Runbook Technologie. Das i-Doc Framework als "singel point of information" fasst alle diese unterschiedlichen Aufgaben der RZ Dokumentation (siehe oben, sowie einige weitere, wie Betriebshandbücher und Prozessbeschreibungen z.B. nach ITIL) in einem Portal zusammen.
Die abrundenden Dienstleistungen im Rahmen des DataCenter Managements werden in dieser Übersicht "Service Management @ Sun" beschrieben und basieren im Sinne der Dokumentation auf dem i-Doc Framework.
Virtualisierung die Lösung aller IT Probleme oder nur ein weiteres Problem mehr In letzter Zeit mehren sich die Veröffentlichungen zum Thema Virtualisierung. Inzwischen sind die Artikel nicht mehr ausschlieslich positiv wie in der Vergangenheit, sondern zeigen die ersten Problemfelder auf. Es zeigt sich, dass Virtualisierung - verstanden als Hardware-Virtualisierung mittels VMware ESX Server o.ä. - zu kurz greift und wesentlich umfassender, d.h. ganzheitlich, betrachtet werden sollte. Zugegeben, einen Server nun besser auslasten zu können, indem man 5 ehemalige Server mittels 5 virtuellen Maschinen (VMs) auf einen Server konsolidiert, reduziert den Anteil der TCO Betrachtung, welcher direkt mit den Hardwarekosten verbunden ist. Doch das kann erst ein Anfang sein, der übrigens auch wunderbar mit dem Sun Betriebssystem Solaris 10 und den Servern der Galaxy Familie funktioniert. Nach dem Hype zeigen sich nun auch die Problemfelder, welche bisher bei der Reduktion der Hardwarekosten nicht betrachtet wurden. Ein Thema sind die initial überproportionalen Kosten bei der Betreuung dieser Systeme. Bestandteile dieser neuen Aufwände sind u.a.:
Dazu kommen Effekte, wie die Tendenz eine überschwengliche Anzahl von aktiven VMs zu generieren, d.h. mehr Instanzen als vorher Server existierten. Daraus folgt eine Erhöhung der Anzahl der zu überwachenden und zu betreibenden Instanzen. Es gibt aber auch positive Effekte, die über die Reduktion der Harware Kosten hinausgehen. Zum Beispiel die höhere Flexibilität und Einfachheit gleichartige VMs in Betrieb zu nehmen. Diese Flexibilität und Einfachheit wird zunehmend zu einem Treiber für den Einsatz von Technologien wie OS Virtualisierung. Weitere neue Aspekte, die bislang wenig betrachtet wurden, betreffen das Management solcher virtualisierten Infrastrukturen. Das Change-, Configuration- und Releas-Management bekommt dabei eine neue Komplexitätsebene im Sinne der Prozesse. Zudem wird eine neue technologische Infrastruktur für das Management und die Automatisierung benötigt. Beim Financial Management entstehen ebenfalls neue Baustellen. Das Accounting (Die Messung der Ressourcenauslastung und deren finanzielle Bewertung) und die eventuelle Rechnungsstellung. Es wir ganz neue Verfahren zur Messung und verursachergerechten Aufteilung in virtualisierten Umgebungen geben müssen.
Weiteres zu obigen Punkten und Lösungsansätze finden Sie demnächst hier.
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