Freitag Juli 17, 2009 | Ingo Wiedermann online Service Management or the like |
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Betrieb virtueller Umgebungen, gelöste Fallstrike Es ist lange her, dass ich den letzten Eintrag in diesem Blog geschrieben habe. Doch jüngst bin ich in einem Forum zu Werkzeugen im Service-Management wieder auf bekannte Themen gestoßen: Doch verlassen wir den Bereich der ITIL Prozesse und entsprechender Werkzeuge für einen Moment und wenden uns der Technik, der Technologie und dem Thema Virtualisierung zu. Die Virtualisierung hat sich als der Heilsbringer per se, im Bereich der Kosteneinsparung festgesetzt. Das dem nicht so ist, hatte sich schon vor Jahren offenbart, wie auch ein schon etwas älterer Eintrag zeig. Ärgerlicher Weise wird Virtualisierung insbesondere bei den Anwendern und Entscheidern aber immer (noch) nur technologisch besprochen. Es ist viel zu einfach geworden mal eben so eine neue Instanz, insbesondere auch als Kopie einer vorhandenen zu erzeugen. Egal ob es sich hier jetzt um eine VMware, Solaris Container, ldoms, lpars, HyperV oder Xen Instanz handelt. Das geht einfach und schnell! Das wird auch jeder technologisch Bewanderte so unterschrieben und gerne als Botschaft weitergeben. Hilft es doch auch sich selbst zu vermarkten und seine aktuellen neuen Kenntnisse anzuwenden. Alle Entscheider im Management verstehen diese Botschaft und sind zufrieden. Wenn doch alles nur so einfach wäre wie die Virtualisierung! Doch damit haben wir dann viel zu kurz gegriffen. Das war nur die technologische Instanz.
Nur um einige prominente Beispiele aufzugreifen. Kennen und können wir alles. Der Prozessrahmen ist abgesteckt, die klassischen Migrations-Verfahren und -Methodologien sind bekannt, genauso wie das Begleiten von Veränderungsprozessen (Change Acceptance Program). Doch warum sollten denn die obigen Punkte jetzt ein Thema sein? Das sind doch Aufwände und Kosten! Wo bei der Virtualisierung doch jetzt alles so einfach und günstig ist! Das hat ja auch jeder (technologisch) bestätigt! Nur das Organisatorische wird gerne vergessen bzw. ignoriert. Die wirklichen Kosteneinsparungseffekte kommen aus einem vernünftig durchgeführten Capacity Management! Das Cap.Mgmt. hat jetzt, durch die Virtualisierung, die technologische Machbarkeit und Umsetzungsmöglichkeit (durch für Windows-Welten notwendige Isolation) erhalten. Auf Unix Systemen wäre diese Konsolidierung von Lastprofilen und deren Steuerung & Ressource-Mgmt schon vorher möglich gewesen. Aber auch hier wird es jetzt einfacher, da weniger technologische Seiteneffekte auftreten. Das konsequente Capacity Management unterbleibt nur leider weiterhin. Der Daumen (The rule of Thump) ist immer noch das beliebteste Berechnungs-Werkzeug. Alles andere kostet Zeit und damit Geld Defined tags for this entry: capacity, financial, virtualisierung, leistungsverrechnung, servicemanagement, management, Sun
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