Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine Studie zum Thema "ITIL und Informationssicherheit" veröffentlicht, die neben einer kurzen Einführung in das Thema ITIL, auch die Möglichkeiten und Chancen des Zusammenwirkens von IT-Sicherheit und IT-Service-Management aufzeigt.
Zwei weitere Studien zu diesem Thema hat die Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung (KBSt) 2006 veröffentlicht.
In der KBSt-Studie "ITIL und Standards für IT-Prozesse" werden einerseits Standards benannt und erläutert, welche als Säulen im derzeitigen Veränderungsprozess berücksichtigt werden. Andererseits wird ergänzend auf weitere wichtige Standards hingewiesen, welche wertvolle Unterstützungshilfen bei der Implementierung bieten können. Es wird unter anderem auf die folgenden Standards eingegangen: IT-Servicemanagement ISO 20000, IT-Grundschutz-Standards des BSI, ISO 27001 und CoBIT.
KBSt-Studie "ITIL und Standards für IT-Prozesse"
Die KBSt-Studie "ITIL und Informationssicherheit" vermittelt ein Grundverständniss sicherheitsrelevanter Anforderungen aus dem Incident Management. Die in dem Dokument berücksichtigten Sicherheitsanforderungen basieren auf Standard ISO 17799 sowie den IT-Grundschutz-Standards des BSI.
KBSt-Studie "ITIL und Informationssicherheit"
Das Bundesinnenministerium hat einen Leitfaden zum "Schutz kritischer Infrastrukturen" für Unternehmen und Behörden veröffentlicht.
Der Ratgeber soll helfen, möglichst alle Risikofaktoren im "Vorfeld von Ereignissen" zu erfassen, und so zum Schutz lebenswichtiger Einrichtungen und von Kommunikationsnetzen beitragen.
Er ist als "Selbstanalysewerkzeug" zur Umsetzung in Einrichtungen der Bereiche Energie, Versorgung, Informations- und Kommunikationstechnologie, Transport und Verkehr, Gefahrenstoffe, Finanzwesen, Behörden, Verwaltung und Justiz sowie Medien, Großforschung und Kulturgüter angelegt.
Dafür stellt das stark auf die Praxis bezogene Handbuch Methoden zur Umsetzung eines Krisenmanagements dar, die durch Checklisten etwa zum Risikomanagement abgerundet werden.