Mittwoch Okt 11, 2006

Sun ermöglicht die Revolution der kleinen Preise für Supercomputing

Die Ankunft von beinah 4.000 „Customer Engineers“ in San Francisco hat den Durchschnitts-IQ der Stadt diese Woche deutlich angehoben. Zu den „Customer Engineers“ von Sun zählen u. a. System- und Support-Engineers, Produktentwickler sowie eine Vielzahl anderer Techniker, die alle mit Kundensupport betraut sind.

Das Timing ist wieder mal perfekt: Rechtzeitig für meine Ansprache an die Gruppe haben wir den wahrscheinlich größten „Preis“ der Supercomputing-Welt gewonnen, einen Vertrag über die Entwicklung eines 400-Teraflop-Systems (des größten der Welt) für das Texas Advanced Computing Center (TACC). Ironischerweise Praktischerweise befindet sich TACC in Austin.

Hier finden Sie die Pressemitteilung des Unternehmens. Und hier gebe ich Ihnen ein paar Denkanstöße.

Da ist zunächst mal die „Revolution der kleinen Preise“, die sich beim Hochleistungs-Computing durchsetzt. Sun hat gewonnen, weil es eine Allzweckinfrastruktur und Open-Source-Software bereitstellen konnte. Die gemeinsame Verwendung von beiden ermöglicht es TACC, seine proprietären Intel-Systeme auszurangieren und auf eine spezialisierte Lösung zu verzichten. Wie ich in diesem Blog bereits schrieb, wurden Allzwecksysteme und -betriebsplattformen so schnell weiterentwickelt, dass sie jetzt proprietäre und spezialisierte Systeme einfach ersetzen können. Die Leistung pro Watt (Maßeinheit zur Messung der Systemeffizienz) zeigt, dass die Zahlen ganz eindeutig für Suns Innovationen im Bereich Open Source sprechen (darum bietet PG&E auch in Kalifornien Rabatte für die Systeme von Sun).

Dies ist ein komplexer Gewinn für Sun: angefangen bei unseren kostenlosen Sun Studio Open Source-Compiler, den N1 System- und Grid-Verwaltungsplattformen (auch kostenlos/Open Source), bereitgestellt auf den ultraschnellen SunFire/Galaxy-Servern, 1,7 Petabyte unserer neuesten „Thumper“-Systeme (x4500) – wobei Archivierung und Sicherung mithilfe unserer Storage Tek-Bandlaufwerke erfolgen. (Wie ein Mitglied der Geschäftsführung neulich bemerkte: „Wer behauptet, ‚Band ist tot‘, der hat offenbar noch nie mit einem Kunden gesprochen, der alle zwei Minuten ein TB Daten produziert.“) Wie gesagt: Das System als Ganzes hat gewonnen.

Wir haben also im Bereich Leistung gewonnen, aber auch hinsichtlich der finanziellen Aspekte einer offenen Plattform im Gegensatz zu proprietären Alternativen und der Umwelt- und Betriebseffizienz, die wir zu bieten hatten. (Wie Dave Douglas schon meinte: „Das ‚öko‘ in ‚ökobewusst‘ steht auch für ‚Ökonomie‘.“) Letzten Endes war es aber die Tatsache, dass wir in der Lage waren, diese Komponenten zur Lösung des Problems zu integrieren, anstatt einfach nur eine Schachtel mit billigen Einzelteilen abzuliefern. Und wer zeichnet für diese Vorteile verantwortlich?

Natürlich Engineers! Customer Engineers.

Darum also ist der Gewinn so gut getimt. Da gerade fast 4.000 von ihnen vor Ort sind, kann ich beinah all unseren Customer Engineers gleichzeitig sagen: Ihr seid das System in Sun Microsystems. Von Java-Technologie auf BluRay bis zum weltgrößten Supercomputing-Unternehmen: Derartige Chancen lassen sich nicht einfach mit einer Website und einer-Schaltfläche nutzen. Dazu bedarf es besten Fachwissens, Arbeiten vor Ort und eines hohen Einsatzes seitens der Customer Engineers. Ein großes Dankeschön an das TACC-Team und alle anderen, die uns dabei helfen, auf der ganzen Welt derartig bahnbrechende Geschäfte abzuschließen.

Ihr seid für unsere Kunden und für Sun selbst außerordentlich wichtig.

¡Viva la Revolución!

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