Donnerstag Dez 14, 2006

Interviews, Updates etc.

Vor ein paar Tagen sprach ich mit David Brancaccio, dessen TV-Show NOW auf jeden Fall sehenswert ist. Wenn Sie treuer Hörer des US-amerikanischen Radiosenders National Public Radio sind, kennen Sie Davids Stimme. Für mich wird er immer die Stimme der New Economy sein, der Wirtschaftsjournalist, der über die Wirtschaftslage berichtete, als die Börse in den späten 90ern ihren enormen Aufschwung erlebte. Ich muss ihn nur sprechen hören, und schon habe ich (ziemlich) gute Laune ...

Das Interview wurde gestern gesendet. Diejenigen unter Ihnen, die sich für meine Ansichten zu den wirtschaftlichen Beweggründen für die Überbrückung der "digital divide" (und Vinod Khoslas Ansichten zu einer möglichen Lösung für die weltweite Ölkrise) interessieren, haben hier die Gelegenheit, sich das Interview anzuhören oder anzusehen.

Und während Sie das tun, könnten Sie doch bitte auch mal einen Blick auf diese Seite werfen.

Letzte Woche gab es auch ein paar richtig aufregende Neuigkeiten. Wir haben unser Java Entwicklungstool NetBeans erweitert, sodass nun die Handhabung für Webentwickler durch das vereinfachte Visual Development Pack noch einfacher ist. Es ist zwar nicht unbedingt weltbewegend, aber die Gerüchte sind wahr: Wir liefern mit unseren Try and Buy Niagara-Systemen jetzt ein Strommessgerät. Unsere Kunden wollten nicht glauben, wie viel Strom sie mit dem System sparen können (trotz der Unterstützung durch PG&E), deshalb haben wir uns gedacht, wir machen potenziellen Kunden die Analyse ein bisschen einfacher.

Außerdem hat die Postgres-Community eine neue Version ihrer Open Source-Datenbank herausgebracht. Ich sehe langsam die zunehmend kommerzielle Ausrichtung von Open Source-Datenbanken. Greenplum ist ein gutes Beispiel: eine auf Postgres und einer Allzweckinfrastruktur (Thumper und Solaris 10) basierende Unternehmens-/Data Warehouse-Lösung. Auf Seite 14 dieses Dokuments finden Sie einen interessanten Vergleich zwischen der Leistung dieser beiden Produkte und der von vergleichbaren Lösungen.

Und schließlich verlief ein Treffen mit einem Investor bezüglich unserer Open Source-Strategie (die Entwickler stehen dahinter, die Investoren sind schwerer zu überzeugen) durchaus positiv. Die Lösung? Ich hatte ein perfektes Bild dabei – ein Mashup, um genau zu sein. Demnächst können Sie es an dieser Stelle finden.

Was gibt es sonst noch? Gestern stieß ich auf dieses Filmchen. Toll, dass die Open Solaris-Community Schlagzeilen macht (herzlichen Glückwunsch an unser Marketing!) (wenn Sie das Video unten nicht ansehen können, bitte hier klicken):

Abschließend wollte ich mich zu der Flut von E-Mails äußern (nach dem Motto „Haben Sie eigentlich die Kommentare dazu gelesen, wie schwierig es für kleine Unternehmen ist, mit Sun Geschäftsbeziehungen zu etablieren?“), die nach meinem letzten blog hier einging. Glauben Sie mir: Einige meiner Mitarbeiter und ich haben uns letzte Woche sehr eingehend über diese Kommentare unterhalten. Und wenn Sie sich die neue sun.com-Website einmal ansehen, werden Sie merken, dass wir uns für junge, aufstrebende Unternehmen wie für bestehende große Konzerne gleichermaßen einsetzen. Natürlich wissen wir, dass wir mehr tun müssen, als uns nur um die Website zu kümmern. (Um nur ein Problem zu nennen: Aufgrund der US-Exportgesetze und der Vielfalt von Einfuhrbeschränkungen anderer Länder besteht für uns leider keinerlei Möglichkeit, die Verfügbarkeit von Programmen wie Startup Essentials weltweit zu koordinieren. Aber wir versuchen unser Bestes!)

Vielen Dank also für die Kommentare. Ich lese sie alle.

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