Montag Nov 10, 2008

Wer eine neue Richtung einschlagen will, muss erst innehalten.

Das Platzen der Dotcom-Blase hat der Computerbranche gut getan.

Für viele von uns war es zwar eine bittere Medizin, doch mir ist kein einziger Kunde in Erinnerung, den es ärgerte, für 20.000 US-Dollar eine Infrastruktur zu erhalten, die zuvor 100.000 US-Dollar gekostet hatte. Der Preisdruck stammte von Open Source-Software und der Umstellung auf Allzweckserver und stellte Unternehmen, die mit ihren Produkten bislang 65 % Bruttogewinn erzielt hatten (darunter auch Sun) vor ganz neue Tatsachen.

Doch was uns nicht umbringt, macht uns stärker.

Sun hat sich inzwischen zum führenden Anbieter von Open Source-Software entwickelt (Einzelheiten gibt es in diesem Bericht). Das Geschäft reicht von Plattformsoftware bis zu Anwendungsinfrastruktur und umfasst sogar das eine oder andere Verbraucherprodukt). Wie für Google und Microsoft gilt auch für uns: Unsere Produkte sind gleichzeitig unser Aushängeschild und unser Einkommen. Unsere Marken und Produkten genießen weltweit einen hohen Wiedererkennungswert.

Letzten Montag stellten wir mit der Einführung einer ganzen Reihe von für MySQL optimierten Systemen den Wert unserer Marke erneut unter Beweis. Unseren Schätzungen zufolge gibt es rund 11.000.000 MySQL-Benutzer weltweit. Mit unseren neuen Systemen können sie die Leistung ihrer Anwendungen verdreifachen. Im Rahmen unseres Try and Buy-Programms stellen wir MySQL-Benutzern kostenlos Demo-Geräte zur Verfügung. Klicken Sie auf das Bild rechts, um zu hören, was Marten Mickos und John Fowler über die bevorstehenden Chancen zu sagen haben.

Und damit wären wir beim heutigen Thema. Letzte Woche telefonierte ich mit dem Global CIO eines unseren größten Kunden, den die Kreditkrise schwer getroffen hat. Ich stellte ihm unsere Pläne für Open Storage vor (im letzten Quartal erzielte Sun in diesem Bereich ein Wachstum von mehr als 150 %), und er sagte: „Ich habe gerade erst von einem anderen Anbieter gehört, dass um Flash übermäßig viel Wirbel gemacht wird.“ Ich fragte, ob dieser Anbieter zufällig proprietäre Speichersysteme vertreibt. Dazu wollte er sich nicht äußern, doch ich wusste schon Bescheid.

Die Storage-Branche weist verblüffende Ähnlichkeiten mit der proprietären Serverbranche beim Platzen der Dotcom-Blase auf: Closed Software, äußerst gewinnträchtig und mit unverschämt hohen Preisen für Kunden. Die Zeit ist reif. Reif für grundlegende Veränderungen. Flash-Speicher und Open Source-Dateisysteme werden die IT-Landschaft verändern und die Branche völlig umkrempeln: Hier haben Sie es zuerst gelesen.

Ein namhafter Philosoph sagte einst: „Wer eine neue Richtung einschlagen will, muss erst innehalten“.Viele unserer Kunden stehen derzeit vor einem Richtungswechsel. Sie überdenken ihre Zukunftspläne, und genau dort setzen unsere neuesten Open Storage-Plattformen an: Flash-Speicher und offene Software bedeuten, dass Kunden für radikal gesteigerte Leistung, Kapazität und Benutzerfreundlichkeit deutlich weniger ausgeben müssen.

Als Ergänzung der Thumper-Produktreihe stellen wir nun die Ergebnisse des Sun-Laborprojekts FISHWorks (Fully Integrated Software and Hardware) vor: Sun Storage 7000 für Unified Storage.

Das Speichern von Daten auf einer Festplatte ist relativ unkompliziert. Geht es jedoch um die Verwaltung großer Mengen vollständig replizierter Daten, die Fehlerdiagnose in Produktionssystemen, die nahtlose Abwicklung von Kapazitätsplanung und Abhilfe bei Festplattenausfällen sowie die Abdeckung sämtlicher Protokolle (und zwar ohne budgetzehrende vorsintflutliche Lizenzschlüssel und proprietäre Hardware), lassen sich mit der richtigen Lösung enorme Summen einsparen.

Diese Lösung bieten wir nun an.

Die Systeme der 7000-Klasse lassen sich in rund fünf Minuten einrichten und bereitstellen (wirklich nur fünf) und machen die Verwaltung von Aspekten wie Volumenverwaltung und Festplattenausfall so unkompliziert wie nie zuvor (alles auf Grundlage der ZFS-Technologie). Die 7000-Systeme zeichnen sich durch den skalierbarsten, leistungsstärksten Open Storage-Microcode der Branche aus: den OpenSolaris-Kernel. DTrace-Analyse bietet einen Echtzeit-Einblick in Produktionssysteme und somit in die Leistung und die Arbeitslasten. Dies ermöglicht eine fundierte, spontane Kapazitätsplanung (klicken Sie auf das Bild links, um sich eine derartige Systemsteuerung anzusehen). Im Lieferumfang der Systeme ist eine komplette Suite mit Protokollen, Datenmanagement- und Verfügbarkeitsfunktionen enthalten. Das gehört zum System und erfordert weder Sondergebühren noch Lizenzschlüssel.

Für technisch versierte Leser: Wir haben ZFS mit Hybrid Storage Pools aufgemotzt Mit Hybrid Storage Pools kann ZFS die Storage-Leistung optimieren. Das geschieht durch das Verteilen von Daten über den DRAM, durch für Lese- oder Schreibvorgänge (da gibt es durchaus Unterschiede!) optimierten Flash-Speicher und Standard-Festplatten mit minimalem Strombedarf. Das Ergebnis: Enorme Geschwindigkeitserhöhungen bei der Storage-Leistung und drastisch reduzierter Stromverbrauch bei transparenter Verwaltung. Die Anwendungen laufen einfach besser. Viel besser. Videos und umfassende technische Daten finden Sie hier.

Für Storage-Kunden und -Administratoren wird das Leben plötzlich so viel schöner, und das ganz ohne bunte Pillen. Die Zukunftsaussichten sind wirklich rosig, denn der Preis für Flash-Speicher fällt weiter.

Doch wer eine neue Richtung einschlagen will, muss erst innehalten.

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Probieren Sie einen 7000 kostenlos aus: Gehen Sie zu unserer Try and Buy-Seite, wählen Sie die gewünschte Konfiguration aus und testen Sie sie selbst.

Wie bei der Einführung der Niagara-Systeme können Sie auch ein Blog führen oder eine Beurteilung veröffentlichen (verwenden Sie das Tag „fishworks“). Wir treffen (nach eigenem Ermessen) eine Auswahl unter diesen Veröffentlichungen und verschenken ein paar 7000er an die Verfasser der wertvollsten/konstruktivsten Kommentare. Dabei werden alle Beurteilungen berücksichtigt (gute wie schlechte).

Und hier erfahren Sie mehr über Fishworks.

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