Meine Sun Campus Ambassador Aktivitäten an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Blog von Michael Rennecke

Mittwoch Aug 12, 2009

Für manche Dinge wie nfs ist es wichtig eine korrekte Uhrzeit auf allen Rechnern zu haben. Dies kann man durch die Sychronisation mit einem Zeit-Server erreichen. Unter Open Solaris müssen in der Datei /etc/inet/ntp.conf die Zeitserver stehen mit den man sich synchronisieren möchte. Anschließend muss man den ntp-Server neu starten. Unten steht meine Konfiguration:

root@walhalla ~ $ cat /etc/inet/ntp.conf
server 0.pool.ntp.org
server 1.pool.ntp.org
server 2.pool.ntp.org
server 3.pool.ntp.org
root@walhalla ~ $ svcadm restart svc:/network/ntp:default
root@walhalla ~ $ ntpq -p
     remote           refid      st t when poll reach   delay   offset  jitter
==============================================================================
+wikisquare.de   129.69.1.153     2 u   58   64  377   28.259  -20.970   2.549
*dexter.wzw.tum. 130.149.17.21    2 u   63   64  377   13.108  -17.224   1.370
+dnscache-frankf 131.188.3.222    2 u   56   64  377   25.993  -20.031   2.900
-draco.fivemile. 192.53.103.108   2 u   63   64  377   20.565  -15.292   1.181

Hier findet man noch einige Information über die verwendeten Zeitserver.

Mittwoch Jul 15, 2009

Als CA ist man immer erreichbar, so wurde ich eben gefragt wie man Seitenzahlen in OpenOffice einfügt. Das folgende Bild zeigt wie es geht.

Montag Jul 06, 2009

Nach dem Update auf Build 117 wollte mein LastFM-Plugin von Songbird nicht mehr arbeiten. Wenn man per Hand das Plugin in der Version 0.3.4.1018 installiert geht es wieder. Man findet hier diese Version zum herunter laden.

Freitag Jun 05, 2009

Ich habe nach einer Möglichkeit gesucht, das Cache-verzeichnis vom Firefox auszulagern. Dadruch werden die Snapshots etwas kleiner und man hat weniger Daten für ein Backup. Das ganze geht wie folgt:

  1. in die Addresszeile about:config eintippen
  2. Nun wird man hingewiesen, dass man etwas kaputt machen kann
  3. nachdem man das aktzeptiert hat, sieht man die ganzen Variablen vom Firefox
  4. nun Rechtsklick und Neu auswählen, anschließent String
    neue Eigenschaft anlegen
  5. Als Eigenschaftsnamen geben wir an: browser.cache.disk.parent_directory
    Eigenschaftsnamen angeben

  6. Im nächsten Fenster geben wie den absoluten Path des Cache-Verzeichnis an
    String Wert angeben

  7. Nach einem Neustart wird diese Einstellung übernommen
Ich habe das ganze mit Firefox 3.1 Beta 3 unter OpenSolaris 2009.06 getestet.

Montag Mai 25, 2009

Es gibt für Firefox ein ftp-Plugin. Ich nutze es unter Solaris, mir gFTP (Packet heißt unter Open Solaris SUNWgftp) nicht gefällt. gftp hat bei mir auch manchmal Aussetzer, sodass ich lieber mit ftp auf der Komandozeile gearbeitet habe.

 FireFTP läuft bei mir im Firefox 3.1 Beta 3 unter Open Solaris Build 111a. Es kann neben ftp auch sftp und ist auf jeden Fall einen Blick wert, auch wenn man nicht Solaris nutzt. Die aktuelle deutsche Version von FireFTP kann man unter https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/684  schnell herunter laden.

Montag Mrz 30, 2009

Ich habe mir die Tage mal Lightning angeschaut, das ist das Kalenderplugin für Thunderbird. Bei Open Solaris ist es standartmäßig installiert.

Jetzt hat es mich doch einmal gereizt es zu probieren. (Alle die mich kennen wissen, dass ich ehr puristisch veranlagt bin, und öfter die Konsole vorziehe) Dabei musste ich festellen, so übel ist das Teil gar nicht. Es hat erstmal einen dicken Pluspunkt verdient, da es intuitiv bedienbar ist und die Druckfunktion liefert ein gutes Ergebnis, auch wenn die Vorschau das nicht vermuten ließ.

Sonntag Mrz 22, 2009

Wenn man hinter einen Proxyserver arbeitet, dann kann man die Verwendung des Proxyserver global, für alles Repositorys definieren. Wenn man es systemweit machen möchte, dann erstellt man die Datei /etc/subversion/servers oder in .subversion, diese Datei muss sich im eigenen Home-Verzeichnis befinden.

Inhalt

[global]
http-proxy-host=proxyhost
http-proxy-port=3128

Mittwoch Mrz 11, 2009

Ich möchte einmal zusammen fassen, wie man seine gesamten Mercurial Repositories mit einen Apachen veröffentlicht. Diese Tutorial war meine Grundlage.

Voraussetzungen für Open Solaris

  • SUNWmercurial
  • SUNWapch22
  • hgwebdir.cgi herunter laden Ich habe ein paar Anpassungen gemacht Das Orginal ist z.B unter /usr/demo/mercurial/hgwebdir.fcgi verfügbar

Verzeichnisstruktur anlegen

root@trantor www $ zfs create rpool/export/repos
root@trantor www $ mkdir /export/repos/project1
root@trantor www $ mkdir /export/repos/project2
root@trantor www $ hg init /export/repos/project1 // Repo initalisieren
root@trantor www $ hg init /export/repos/project2 // Repo initalisieren

CGI-Skript erstellen

root@trantor www $ cd /export/repos/
root@trantor repos $ cp hgwebdir.cgi /export/repos/hgwebdir.cgi
root@trantor repos $ chmod +x hgwebdir.cgi

Diese Konfiguration gibt an, wie die Repository-Liste angezeigt wird

root@trantor repos $ vi hgweb.config
[web]
baseurl = /hg
style = gitweb
encoding = UTF-8

[paths]
Project 1 = /export/repos/project1
Project 2 = /export/repos/project2

Konfiguration für die einzelnen Repositories erstellen

root@trantor repos $ vi project1/.hg/hgrc
[web]
description = Project 1
author = Michael Rennecke <michael.rennecke@sun.com>
contact = michael.rennecke@sun.com
allow_archive = gz bz2 zip
push_ssl = false
allow_push = *

[web]
style = gitweb
encoding = UTF-8

Alles den Apachen geben

root@trantor repos $ chown -R webservd:webservd /export/repos/

Abschließende Konfiguration des Apachen

Es gibt viele Möglichkeiten, das einfachste ist, wenn man die folgenden Zeilen in die einfügt.

# Mercurial Repositories
ScriptAliasMatch ^/hg/(.*) /export/repos/hgwebdir.cgi/$1
<Location "/hg">
DirectoryIndex hgwebdir.cgi
AddHandler cgi-script .cgi
Options ExecCGI
    Order allow,Allow from all
</Location>

root@trantor repos $ svcadm restart apache22

Die Respositories werden sind nun unter <hostname>/hg/<repo> verfügbar. Die Liste aller Repositories ist unter <hostname>/hg/. Der / am Ende ist wichtig! Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, was man konfigurieren kann. Das soll erst einmal ein Anfang in diese Themantik sein. Die Repositories kann man mit hg clone http://<hostname>/hg/<repo> erreichen.

Samstag Feb 28, 2009

Ich wurde gefragt, wie man die Icons im Menü ändern. Ich habe eine bebilderte Anleitung erstellt. Es ist ganz intuitiv

Donnerstag Feb 26, 2009

Mit dem Tool unison kann man sehr gut Verzeichnisse synchronisieren. Es gibt auch ein Package für Open Solaris. Es heißt SUNWunison. Wenn man via ssh-Verbindung synchronisiert muss man vor dem Ziel-Verzeichnis 2 Backslash schreiben, wenn man nur lokal synchronisiert ist das nicht nötig. Ein Profil könnte dann wie folgt aussehen:

rennecke@trantor ~ $ cat .unison/default.prf
# Unison preferences file
root = /export/home/rennecke
root = ssh://rennecke@zeus//home/rennecke

Das Tool ist sehr intuitiv zu bedienen und ein Blick wert.

Sonntag Feb 08, 2009

Ich bin leidenschaftlichter LaTeX-User und hat stört mich schon etwas, dass es keine Möglichkeit gibt, LaTeX über das Packetmanagement zu installieren. Im Repository http://blastwave.network.com:10000/ gibt es zwar teTex, aber dieses Projekt wird nicht mehr gepflegt. Daher habe ich mich für TeX Live entschieden. Das Projekt ist auch sehr gut dokumentiert und deswegen sicher auch recht gut für Anfänger geeignet, die zun ersten mal etwas installieren, was kein Packet oder Installer ist.

 Installation

  1. herunterladen des DVD-Image von einen Server. Es sind auch andere Installationsszenarien möglich, z.B. eine Netzinstallation.
  2. herunter laden des Packprogramm lzma.i386-solaris. Falls der Link nicht mehr gültig sein sollte, dann bleibt einen nichts anderes übrig, als auf der TeX Live-Seite selbst noch einkmal zu suchen.
  3. per Default läd Firefox auf den Desktop herunter. In den nächsten Schritten gehe ich also davon aus, dass alles auf dem Desktop liegt.
    rennecke@trantor ~ $ chmod +x ~/Desktop/lzma.i386-solaris
    rennecke@trantor ~ $ ~/Desktop/lzma.i386-solaris ~/Desktop/texlive2008-20080822.iso.lzma
    rennecke@trantor ~ $ mv  ~/Desktop/texlive2008-20080822.iso /tmp
    rennecke@trantor ~ $ pfexec lofiadm -a /tmp/texlive2008-20080822.iso /dev/lofi/1
    rennecke@trantor ~ $ pfexec mount -F hsfs /dev/lofi/1 /mnt
    rennecke@trantor ~ $ pfexec /mnt/install-tl
  4. Der Installer lässt sich eigenlich ganz intuitiv bedienen. Ich habe alles nach /opt installiert und Symlinks in /usr/bin, /usr/man und /usr/info erstellen lassen, da braucht man keine Pfade anpassen. Bei heutigen Plattengrößen kann man auch alles installieren. Ich habe nur bei den Sprachen etwas ausgelichtet und mich auf deutsch und englisch beschrängt.
  5. Glückwunsch, nun ist TeX Live fertig installiert. Hinweis: Alles was unter /tmp liegt wird beim Rechnerneustart gelöscht

Nun braucht man noch einen Editor seiner Wahl oder einen Editor, der einen etwas unterstützt. Ich beschreibe nun wie man Texmaker und lyx installiert. Beide Editoren benötigen die Grafikbibliothek QT in der Version >=4.3. Wer qt selbst übersetzen möchte, der kann das machen. Man kann sie aber auch aus den pending-Zweig des Open Solaris Repository beziehen. Es wird Seitens Sun abgeraten, dieses Repository zu benutzen. Da die Entwickler es benutzen und nicht alles geht, was drin ist. Mir ist aber die Benutzung lieber, als 4 Tage zu benötigen um qt zu übersetzen.

Installation von qt

rennecke@trantor ~ $ pfexec pkg set-authority -O http://pkg.opensolaris.org/pending pending
rennecke@trantor ~ $ pfexec pkg install qt

Installation von Texmaker

  1. Sourcecode von http://www.xm1math.net/texmaker/texmaker-1.8.tar.bz2 herunter laden
  2. Entpacken
    rennecke@trantor ~ $ mv ~/Desktop/texmaker-1.8.tar.bz2 ~
    rennecke@trantor ~ $ bunzip texmaker-1.8.tar.bz2
    rennecke@trantor ~ $ tar xfv texmaker-1.8.tar
    rennecke@trantor ~ $ cd texmaker-1.8
    rennecke@trantor texmaker-1.8 $ pfexec ./BUILD.sh
    Das Verzeichnis von qt ist /usr/lib/qt und wir haben UNIX ;-)
  3. Fertig!

Installation von lyx

  1. Download des Sourcecode von ftp://ftp.lyx.org/pub/lyx/stable/1.6.x/lyx-1.6.2.tar.bz2
  2. Entpacken geht analog zu Texmaker
  3. rennecke@trantor ~ $ pfexec pkg install SUNWxwinc Das sind u.a. benötigte Header-files.
  4. Nun muss lyx übersetzt werden
    rennecke@trantor ~ $ cd lyx-1.6.2
    rennecke@trantor lyx-1.6.2 $ ./configure --with-qt4-dir="/usr/share/qt" --with-qt4-includes="/usr/include/qt" --with-qt4-libraries="/usr/lib/qt" --with-x --x-includes="/usr/X11/include" --x-libraries="/usr/X11/lib"
    rennecke@trantor lyx-1.6.2 $ make
    rennecke@trantor lyx-1.6.2 $ pfexec make install
  5. Fertig!

Man kann natürlich auch den Installationsort von Texmaker und lyx auch selbst bestimmen. Bei lyx muss man ./configure --prefix="/opt" ... angeben und bei Texmaker hat man das im build-Skript gesehen.

Samstag Jan 24, 2009

Ich habe heute auf meinen Rechner einmal dazu gebracht, dass er unter anderem Windows bootet. Das Problem war, das ich viele Platten habe und grub soll nicht auf die Platte mit Windows. Das ganze hat erst funktioniert als ich die Platte für Windows umgemappt habe. Die folgende Konfiguration in der /rpool/boot/grub/menu.lst bootet bei mir Windows:

title Windows
    rootnoverify (hd2,0)
    map (hd2, hd0)
    map (hd0, hd2)
    chainloader +1

Mittwoch Sep 17, 2008

Wie kann man Verzeichnisse mounten:

Solaris: mount -F lofs <Quelle> <Ziel>
LINUX: mount -bind <Quelle> <Ziel>

Dienstag Mrz 25, 2008

Seit einigen Wochen gibt es eine Usergroup zu den Campus Ambassador-Aktivitäten. Ihr könnt sie unter http://groups.google.com/group/osug-halle finden.
Ich lade alle ein, die sich beteiligen wollen. Du bist auch recht herzlich eingeladen, wenn Du nur lesen möchtest. Außerdem wirst Du dort auch auf den laufenden bzgl. Demos gehalten.

Montag Mrz 10, 2008

Es ist endlich so weit. Die groben Termine für die ersten beiden Demos stehen fest.
  • 1. Demo: SMF und Softwareinstallation unter Solaris 10
    • Termin: 1. Aprilwoche
    • Themen: Aufgaben des Sun Campus Ambassador, Service Management Facility und Software unter Solaris 10 installieren
  • 2. Demo: Einführung in SunTechnologien
    • Termin: 2. Aprilwoche (erste Vorlesungswoche)
    • Themen:
      • kurze Einführung in OpenSolaris
      • Vorstellung von NetBeans
      • Vorstellung vom SunStudio
      • Es gibt auch was zu gewinnen!
    Für jeden der im Semester öfter programmieren muss, der sollte diese Demo besuchen. Die vorgestellten Tools können Eure Arbeit enorm erleichtern. Ich gehe aber nicht nicht auf alle Besonderheiten ein. Es handelt sich nur um eine Einführung. Wenn weiteres Interesse besteht werde ich auf jeden Fall einzelne Themen ein weiteren Demos vertiefen.
  • SunDay 2008
    • Termin: 15.04.2008
    • Agenda
      • 09:30 Uhr Anmeldung und Kaffee
      • 10:00 Uhr Begrüßung
      • 10:15 Uhr F&L News
      • 10:35 Uhr Systems Update , Neues über Hard und Software
      • 11:05 Uhr Pause
      • 11:20 Uhr Desktop Virtualisierung
      • 11:50 Uhr Slot ist noch offen
      • 12:20 Uhr Mittagspause / SunSPOT Demo
      • 13:00 Uhr Storage News (incl. Virtualisierung)
      • 13:45 Uhr Virtualisierung mit Solaris
      • 14:30 Uhr Diskussion
      • Ende
    Im Anschluss würde sich Detlef Drewanz (Technical Specialist und Ambassador Operating Systems von Sun) für einen OpenSolaris Comunity-Talk zur Verfügung stellen. Dort könnt Ihr ihn alles bzgl. OpenSolaris und Solaris 10 fragen was Euch schon immer interessiert hat. Wer Interesse solch einen Talk hat, den bitte ich mir eine email (michael[PuKnt]rennecke[aT]sun[pUnkt]com) zu schreiben, damit ich das ganze planen und absprechen kann.