Montag Nov 30, 2009
Montag Nov 30, 2009
Der Container Leitfaden 3.1 ist fertig. In diesem Leitfaden werden die Funktionen von Solaris Containern (Zonen) erklärt und die Benutzung erläutert.
Das Konzept des Leitfadens ist es, die Information aus 4 verschiedenen Richtungen (= Kapitel) anzubieten, damit der Leser von seinem Standpunkt aus an die Informationen herangehen kann (4D-Guide):
Der Container Leitfaden 3.1 ist auf dem Stand von Solaris 10 10/09 und dem Stand von Containern in OpenSolaris. Es wird auch erstmals eine englische Version zur Verfügung gestellt, Download hier:
Korrekturen und Feedback sind willkommen,
bitte per Mail an Detlef Drewanz oder Ulrich Gräf .
The Container Guide 3.1 is finished. This guide was orignally developed in german. Starting with version 3.1 we also supply an english version, which motivated us to do the first english blog entry on Solarium.
This document explains Solaris Containers (Solaris zones) - how they work and how to use them.
The concept of this guide is to provide the information separated in different dimensions (= chapters) to allow the reader an approach to the information from his viewpoint (4D-Guide):
The Container Guide 3.1 describes the functionality of Solaris 10 10/09 and the current status of containers in OpenSolaris. It is based on the german version which is called Container Leitfaden 3.1, download is available here:
Reports of errors and feedback are welcome,
please send them via e-mail to Detlef Drewanz or Ulrich Gräf .
Montag Okt 19, 2009
Kürzlich hielt ich an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel einen Gastvortrag für die Arbeitsgruppe Software Engineering zur Nutzung von DTrace mit dem Titel "Performance Profiling und kontinuierliches Monitoring in Solaris". Dabei hatte ich den Schwerpunkt einerseits auf die Nutzung von DTrace in den Analytics der S7000 Unified Storage Produktlinie gelegt und andererseits auf die Instrumentierung der Interpreter von Skriptsprachen wie PHP, Ruby oder Python und Middleware wie PostgreSQL und MySQL. Der Foliensatz (und die Verweise darin) ist vielleicht auch für Leser des Solarium-Blogs interessant.
Freitag Sep 11, 2009
Oracle hat schon einiges über die Akquisition von Sun in den SEC filings ausgesagt.
Leider muss man sich da durch einen Wust von Dokumenten graben.
Nun wurde ein wichtiger Teil gut lesbar zusammengefasst:
Mittwoch Aug 05, 2009
Die nächsten Termine sind:
Donnerstag Jun 04, 2009
Nur kurz ein Hinweis auf zwei kleine Hilfsprogramme für ZFS:
Freitag Mai 01, 2009
Donnerstag Apr 30, 2009
Solaris 10 5/09 oder nach interner Zählweise der Update 7 ist seit heute zum Download verfügbar. Das "What's New"-Dokument ist aktuell leider noch nicht auf der docs.sun.com und die "Solaris 10 5/09 Release and Installation Collection" gibt's aktuell auch erst mal nur auf Englisch. Was ist nun neu in diesem Update? Eine wesentliche Neuerung sind die Optimierungen für den Xeon 5500 "Nehalem". Auf der "Solaris on Intel"-Website sowie beim OpenSolaris Project: Enable/Enhance Solaris support for Intel Platform gibt's eine ganze Menge an Informationen dazu. Einen wesentlichen Beitrag zu diesen Optimierungen hat Intel selbst geliefert, genauer gesagt das Team OpenSolaris innerhalb Intels Open Source Technology Center. Dessen Manager Dave Stewart ist ein eifriger Blogger und Produzent von Videos.
Die aktuelle SAP-Benchmarks zeigen, daß Sun Hardware, Solaris und Oracle eine hervorragende Kombination sind - hier Ergebnisse, die jeweils mit Systemen mit zwei Xeon 5500 2,93GHz erzielt wurden (Stand 18. April 2009):
| Server | SAP-SD User | SAPS |
| HP ProLiant DL380G6 SuSE Linux Enterprise Server 10, MaxDB 7.8 |
3171 | 17380 |
| Sun Fire X4270 Solaris 10, Oracle 10g |
3700 | 20300 |
| HP ProLiant DL380G6 Windows Server 2008 Enterprise Edition, SQL Server 2008 |
3300 | 18030 |
Was gibt's sonst Neues in Solaris 10 5/09? Anwender, die ein Solaris 10 System als iSCSI-Server nutzen, werden die überarbeitete iSCSI-Target Implementierung begrüßen, die einige Verbesserungen bei der Performance, Skalierbarkeit, zuverlässigkeit und Verfügbarkeit bringt, unter anderem ein verbessertes Recovery von TCP/IP-Timeouts und nicht verfügbaren iSNS-Servern sowie die Unterstützung von SCSI-3 Persistent Reserve für Cluster-Lösungen. Daneben gibt es eine ganze Reihe von neuen Treibern und Verbesserungen in existierenden Treibern insbesondere für 10 Gigabit-Ethernet. Dann wurde IPsec unter die Verwaltung mit SMF gestellt und um einige kryptografisch stärkere Algorithmen ergänzt und schließlich wird nun beim Clonen von Zonen, die auf einem ZFS liegen, direkt das ZFS Clone verwendet.
Was gibt's sonst an Aktuellem rund um Solaris? Solaris 9 wurde jetzt nach einem Jahr Vorankündigung abgekündigt - wer also noch Solaris 9 Mediakits braucht sollte sich ranhalten und die zügig beschaffen. Support gibt's natürlich weiterhin für mindestens fünf Jahre.
Wer sich für OpenSolaris interessiert, kann sich zumindest noch die Präsentationen der Town Hall vom 24. April durchschauen. Da gab es auch einen Ausblick auf die nächste Version der Distribution: OpenSolaris 2009.06.
Freitag Jan 16, 2009
Michael Rennecke ist als Student der Informatik in Halle/Saale einer unserer Campus Ambassadore und versorgt mich ab und zu mit Beiträgen aus seiner Kategorie "Jugend forscht". Vergangenen Sonntag hat er einen sehr interessanten Eintrag gepostet, in dem er beschreibt, wie er auf einer 220R Nevada Build 103 installiert hat. Da war das ganze Programm mit ZFS, LiveUpgrade und SPARC ZFS-Boot mit im Spiel. Es ist ein lesenswerter Artikel geworden, der hier und da sicher auch als Spickzettel bei eigenen Arbeiten dienen kann.
Der komplette Artikel findet sich neben weiteren hier: http://blogs.sun.com/rennecke/entry/zfs_als_root_dareisystem_auf
Mittwoch Jun 18, 2008
Eben gerade drüber gestolpert: format verhindert sicher, das man eine Platte umformatiert, die gerade benutzt wird (ab Solaris 10). Die langjährigen Benutzer von Solaris kennen das aber anders, da konnte man die Partition im laufenden Betrieb ändern.
Ich bin gerade darüber gestolpert, weil ich auf einem Testrechner die Root-Partition online größer machen wollte. Es geht jetzt so:
export NOINUSE_CHECK=1 # environment variable setzen für bash / ksh
format c0t0d0 # oder wie immer die Platte heißt
Dann kann man auch die root Partition, die z.B. auf c0t0d0s0 gemounted ist größer machen sofern dahinter auf der Platte noch Platz ist.
Den Anfang der Partition kann man so nicht verschieben, und nur Vergrößern!
growfs -M / /dev/rdsk/c0t0d0s0
(gilt für UFS) ist die Platte größer; das System ruckt ein bisschen beim Vergrößern.
ZFS erkennt die größere Partition nach export und import des Pools - oder nach reboot.
Bitte nur machen, wenn man weiss was man tut!!!
(Überlappende Partitionen führen sicher zum Datenverlust!!!).