Unser Solaris ZFS auf 12 USB-Sticks: Ein "Thumper" für Arme! gibt's übrigens auf der CeBIT in Halle 1 auf dem Sun Stand A90 zu sehen. Das gute Stück erregt große Aufmerksamkeit - es steht auch gut sichtbar an der Ecke des offenen Standbereiches - und ist sicher das am häuftigsten fotografierte Objekt auf dem Stand. Es kommt immer mal wieder die Frage nach der Kapazität der USB-Sticks - bei 250MB pro Stick mal 12 haben wir gerade mal maximal 4GB - allerdings ist diese Konfiguration auch kein "Thumper für Arme" im Hinblick auf die Kapazität - bei weniger als 2$/GB gibt es da in einer X4500 deutlich mehr für's Geld als bei USB-Sticks. Es geht vielmehr darum, ein handliches Exponat zu haben, um das Konzept vieler "preiswerter" Laufwerke, die über ZFS zu einem zuverlässigen Speichersystem integriert werden können, darstellen zu können - und dafür ist es eine tolle Idee. Eine Stärke von ZFS ist ja gerade, daß damit mit RAID-Z bzw. RAID-Z2 erstmals die zuverlässige Implementierung von RAID5 als reine Software-Lösung ohne Nutzung von Batterie-gepuffertem Speicher zur Vermeidung des "Write-Hole" möglich ist (S. 16/17).
Zum selber Ausprobieren der neuesten Features in Solaris kann man auf dem Stand eine DVD mit der Solaris Express, Developer Editon mitnehmen.
So, nun ist die 1. OpenSolaris Developer Konferenz Geschichte. Einige Enthusiasten um Martin Schulte, Wolfgang Stief und Dirk Wetter von der GUUG haben diese 1. OpenSolaris Developer Konferenz in Deutschland organisiert und mit großem Erfolg durchgeführt. Die Konferenz lief parallel zu den Frühjahrsfachgesprächen der GUUG in Berlin.
Nachdem Dirk Wetter und Wolfgang Stief die Konferenz eröffnet hatten, hielt Simon Phipps seine Keynote zu dem Thema OpenSource Software. Nicht vorgesehen aber eine schöne Überraschung war die Überreichung des Preises aus dem University Challenge Contest 2006 durch Rolf Kosnetzow und Simon Phipps an Dr. Sergej Alekseev und Prof. Günther Stiege von der Universität Oldenburg über den JDLabAgent.
Ich will jetzt nicht jeden Vortrag hier auflisten und bewerten. Es waren alle Vorträge äußerst interessant. Die Agenda (und ev. auch später die Slides) kann hier eingesehen werden.
Aber die Konferenz war natürlich nicht nur dazu da, um etwas zu lernen und mitzudiskutieren. In den Pausen und am Abend des sog. Social Events ergaben sich jede Menge Gespräche und Diskussionen am Rande. Die Autoren des Buches "OpenSolaris" waren da, Roy Fielding (der auch eine Keynote gab) und jede Menge alte Bekannte wie Thomas Nau . So waren auch alle Schöpfer der OpenSolaris Distributionen da, Jörg Schilling für SchilliX, Moinak Ghosh für BeleniX, Martin Man für Nexenta, Martin Bochnig für marTux.
Danke an Jim Grisanzio für die Unterstützung des Events und die vielen Bilder, die einen Eindruck von der Konferenz geben.
(Wolfgang Stief hat den Text bereits an die GOSUG-Mailingliste geschickt, aber ich dachte hier sollten wir den Text auch noch einmal ablegen.)
Die German Unix User Group (GUUG) organisiert vom 27.2.2007 bis 2.3.2007 die erste OpenSolaris Developer Conference weltweit an der TU Berlin. Die ersten beiden Tage sind als Tutorientage für ein- oder zweitägige Tutorials gedacht, die letzten beiden Tage sind Konferenzprogramm.
Im Moment werden noch interessante Papers und damit interessante Kongressbeiträge bzw. auch Tutorials gesucht. Wer ein interessantes Thema hat und das einem interessierten Fachpublikum vorstellen will: immer los. Fürr die Keynotes an den beiden Konferenztagen konnten konnten bereits Roy Fielding (ua. Apache, OpenSolaris CAB) und Simon Phipps (Sun, OpenSolaris CAB) gewonnen werden, Casper Dik (Sun, OpenSolaris CAB) wird ein Tutorial halten.
Details zur Veranstaltung, der komplette Call for Papers und die Möglichkeit, online Papers zu submitten sind auf der Konferenz-Webpage zu finden:
http://www.osdevcon.org/
In manchen Wochen sind wir als Plattform Team wirklich viel auf Veranstaltungen unterwegs. Nicht nur, daß in dieser Woche der
University SunDay
in München, Dortmund, Aachen und Berlin stattfand, auf dem Sun
Evangelisten über OpenSolaris und Java Technologie mit Studenten und
Mitarbeitern von Universitäten sprachen (
Franz hat den University Day begleitet).
Es begannen zusätzlich die
nächste Reihe der
SunDays im Bereich Forschung und Lehre in und um Berlin wo neben Solaris Themen auch über Workstations, Storage und VMware berichtet wurde. Ich war in
Berlinunterwegs
und werde in der kommenden Woche noch in Dresden und Cottbus sein. So
ergeben sich immer sehr viele interessante Gespräche am Rande
(die auch immer die wichtigsten Dinge sind, da wir direktes Feedback zu
dem bekommen, was wir machen).
Und heute war
OpenSolaris Tag beim Linuxtag in Wiesbaden ! Für OpenSolaris war ein kompletter separater Slot aufgesetzt worden. Wir haben (
siehe Agenda)
über OpenSolaris selbst, Performance Tuning, OpenSolaris auf x86,
Entwicklerthemen um die Studio Compiler und das neue ZFS Filesystem
für Solaris gesprochen. Das Echo war für mich (und ich glaube für uns
alle) überwältigend. Immerhin heißt die Veranstaltung Linuxtag und wir
wollten mit unserer Aktion nicht in direkter Konfrontation mit der
Linux Community gesehen werden. D.h. eine gewisse Unsicherheit war mit
der Teilnahme und dem OpenSolaris Tag verbunden. Es zeigte sich aber,
daß der Linuxtag
zwar Linuxtag heißt, aber es doch vor allem um Themen rund um
OpenSource Software ging. OpenSolaris gehört auch dazu. Jedenfalls war
großes Interesse an den Vorträgen zu
verzeichnen - der Raum war jeweils gut gefüllt.
Ich selbst habe den Vortrag über
OpenSolaris auf x86
gehalten. Nach Rückfrage im Publikum stellte sich heraus, daß von ca.
70 Anwesenden mehr als die Hälfe Solaris noch nie installiert hatte
und ich so in dem Vortrag sicher einige nützliche Hinweise geben
konnte. Neue Interessenten sind natürlich immer besonders Willkommen.
So haben wir auch noch einige Exemplare der
OpenSolaris XXL DVD
unter die Leute gebracht. Zugegeben, die DVD ist bereits schon wieder 2
Monate alt und es gibt schon neuere Solaris Express Builds. Trotzdem
bestätigen mir immer wieder Leute, daß sie die DVD auch als Fundus für
die verschiedenen Handbücher und Tools benutzen, die auf der DVD
enthalten sind.
Auf dem OpenSolaris Tag hat
Uli Gräf hat zum Abschluß des Tages ZFS vorgestellt und hatte ca. 120
Zuhörer im Raum. Er hat mir heute abend noch am Telefon erzählt, daß er nach
45 Minuten Vortrag und mehr als 1 h 15 min Demonstration + Q&A die
Veranstaltung um 18:30 beendet hätte. Und das am Freitag Abend - fast alle der
Zuhörer sind bis zum Schluss geblieben.
Insgesamt also ein für uns erfolgreicher Tag der zeigt, daß das
Interesse an OpenSolaris stetig am wachsen ist.
Danke an alle
Teilnehmer und die rege Diskussion in den Vorträgen und am Rande.
Heute war die
Sun System Manager Tagung, nachdem Sie schon in Düsseldorf und Frankfurt war, in Berlin. Kommende Woche ist die letzte Veranstaltung in München.
In allen 4 Städten ist die Veranstaltung ausgebucht. Die Agenda hat sehr viele spannende Solaris Themen zu bieten, sodaß das Interesse der vielen Teilnehmer bereits im Vorfeld nicht zu sehr überrascht hat. Auch vor Ort hat es Spaß gemacht, dabei zu sein.
Für Berlin hatte ich den aktiven Part übernommen, für eine Laptop Q&A zur Verfügung zu stehen. Hier ging es weniger darum, Solaris auf Laptops der Teilnehmer zu installieren - das ist im Rahmen dieser Veranstaltung nicht sinnvoll. Vielmehr ging es darum, übrig gebliebene Fragen nach der Installation zu klären oder noch Kleinigkeiten "nachzuziehen", mit denen man sonst alleine bleibt. Hier hatten wir ein Forum in dem man fragen kann, anderen beim Fragen über die Schulter schaut oder mit anderen sich austauscht. Nach den bisherigen Veranstaltungen kann man sagen, dass die Idee aufgegangen ist. In den Pausen der Vorträge wurde rege vor dem aufgestellten Poster (als Gesprächsgrundlage) diskutiert und abgeschrieben.
Viele fragten nach den Unterlagen. Da wir denken, daß mehr generelles Interesse an diesen Posternotizen ist, stellen wir sie hier für Interessenten zur Verfügung.
Postersession: Solaris auf einem x86-Laptop installieren
Am 12.03.2006 starten wir auf der CeBIT ein Experiment. Wir laden am Sonntag Nachmittag Solaris-Interessierte zu tiefergehenden Solaris-Fachvorträgen ein.
Nach einer kurzen Einführung in den Tag und OpenSolaris geht es um das Thema Portierung von Anwendungen nach Solaris. Das ist sicher nicht nur ein Thema für Softwareentwickler. Im Anschluß werde ich das Projekt
BrandZ vorstellen. Mit BrandZ können Solaris Containers for Linux Applications erzeugt werden, um darin Linux Anwendungen zu starten. Es wird spannend, wenn Thomas Nau über erste Erfahrungen mit unserem neuen
Filesystem ZFS berichtet und Ulrich Gräf danach ausführlicher in die Details von ZFS hinabsteigt. Am Rande und im Anschluß an die Fachvorträge möchten wir natürlich viel ins Gespräch kommen.
Mehr Details und die Anmeldung gibt es
hier. Leider müssen sich Interessierte vorher anmelden, da wir natürlich auf so einem Messestand nur über begrenzte Platzkapazität verfügen, auch wenn uns dafür extra unser VIP-Bereich und ein Vortragsraum zur Verfügung gestellt werden. Die Agenda sieht bisher wie folgt aus, wobei wir durchaus noch Spielraum für Spontanes lassen wollen. Vor allem für die Zeit von 18 bis 20 Uhr.
- 13:00 Einführung in OpenSolaris
- 13:30 Fachvortrag-Portierung von Anwendungen nach Solaris
Stefan Schneider, Sun Microsystems, CTO EMEA, Market Development Engineering
- 14:30 Fachvortrag-Solaris Container for Linux Applications
- 16:00 Fachvortrag-Erste Erfahrungen mit dem Solaris
10 Filesystem ZFS
Thomas Nau, Universität Ulm
- 17:00 Fachvortrag-Solaris 10 ZFS
Ulrich Graef, Sun Microsystems, Ambassador für Betriebssysteme
- 18:00 Get Together und Networking mit
Snacks und Getränken
Wir wollen diesen Tag auch nutzen, um die
OpenSolaris User Group Community in Deutschland zu fördern.