Donnerstag Dez 21, 2006
Donnerstag Dez 21, 2006
Dieser Artikel ist nicht so sehr über Solaris selbst, sondern über eine Technik, die wir mit Solaris 10 eingeführt haben. Es dreht sich um ZFS. Es ist wirklich toll, das ZFS jetzt anscheinend wirklich in Mac OS X 10.5 integriert ist. Aber in Foren wie Slashdot oder Digg scheint es eine ziemliche Abwesenheit von Kreativität oder Wissen zu geben, warum ZFS auch in einem Clientbetriebsystem gut ist.
Damit ihr mal ein Bild davon bekommt, welche Vorteile Ihr auch auf einem Client von ZFS habt, möchte ich vielleich nur mal kurz auf den Workflow eingehen, den ich so tagtäglich auf hadhafang (meinem Desktop-Mac) habe:
Ich bin semiprofessioneller Photograph. Übers Jahr photographiere ich viel. Ich halte dutzende von Version vor, wenn ich ein Bild nachbearbeite. Das verbraucht Speicher. Wenn ich mehr Platz auf den Platten brauche, hänge ich bei ZFS binnen Sekunden diese einfach ein, kein Rumgelinke mehr, um den Speicherbereich von iPhoto auf eine externe Platte umzuhängen. Ich muss auch nichts umkopieren.
Für Consumer bezahlbares Backup macht bei Speicherbereichen schnell ökomisch und zeitlich keinen Sinn mehr. Professionelle Technik ist einfach zu teuer. Deswegen benutze ich RAID 1+0. Mit ZFS kann ich die Filesysteme regelmässig prüfen. Dabei wird nicht nur die Metadatenintegrität überprüft, sondern ob auch die Daten so auf der Platte sind, wie sie sein müssen. So kann ich früh Probleme erkennen, bevor sie zum Verlust eines einzigen Bildes führen.
Ich archiviere meine gesamten Mails. Diese lassen sich gut komprimieren und es ist einfach die Kompression einzuschalten. Es ist genau so einfach, diese beim laufenden Filesystem wieder abzuschalten, falls meine Wahl der Kompression oder Nichtkompression falsch war.
Bei ZFS gibt es technisch bedingt keine Performanceverluste, wenn man mit Snapshots arbeitet. Time Machine aus Leopard wird richtig mächtig und effizient, wenn es mit echten Filesystemsnapshots arbeitet. Kein Neutippen, wenn man vor zwei Tagen versehentlich eine Dokumentenversion weggeworfen hat.
Mit ZFS könnte ich problemlos via ZFS send/receive meine Homedirectries auf einen anderen Server spiegeln. Über IP.
Ich besitze eine Siemens M740AV Settopbox, mit der ich Sendungen über DVB-T in einer Netzwerkfreigabe aufzeichnen kann. Wenn meine Platten drohen ueberzulaufen, kann ich einfach zuerst den ganzen Müll löschen, okay. Sollte ich aber dann immer noch zu wenig platz haben, kann ich im Betrieb immer noch eine Platte dazu hängen. Sogar während ich aufzeichne.
Wenn ZFS in Mac OS integriert ist, kann ich viele dieser Vorteile, für die ich heute noch einen Solaris Fileserver benötige, einfach mit auf meinem Mac erledigen lassen. Und darum ist ZFS eine gute Idee für einen Client daheim.
thanskss so much
Gesendet von islami sohbet am März 08, 2008 at 10:36 AM CET #